Jeden Morgen denke ich an das Bodenseecamp. Tropfnass stehe ich vor’m beschlagenen Spiegel und kaum ist die Sicht wieder frei, freue ich mich über die Badeanzugabdrücke auf meinen Schultern. Doch so langsam verblassen die Abdrücke.
Seit 39 Tagen bin ich wieder zu Hause. Interessant, wie kurz braune Haut trotz sorgfältigstem Eincremen ihre Farbe behält. Natürlich KÖNNTE ich ins Sonnenstudio gehen, die Farbe wieder auffrischen und jeden Morgen so tun als wüsste ich nicht, dass ich mich selbst betrüge und das Braun da auf den Schultern ein ganz seelenloses ist. Aber nein. Lügen tut man nicht. Nicht, wenn es um eine so gutmenschige Veranstaltung wie das Bodenseecamp geht…
Ich KÖNNTE mir auch Selbstbräuner kaufen. Dann würde ich ein Bodenseecamp-Nachtreffen organiseren und wir können uns alle gegenseitig die Schultern nachbräunen. Jeden Morgen denken wir dann an das Camp zurück und uns durchflutet ein noch größeres Zusammengehörigkeitsgefühl, weil wir alle gerade zusammen und gegenseitig aneinander denken. Das wär schon ziemlich Hippie. Und so Hippie ist das Bodenseecamp trotz aller Gutmenschigkeit nun auch wieder nicht.
Also, was tu ich? Idealisieren. Warten. Bloggen. Vorfreude. Ich bewillkommene mich selbst im Bodenseecampblog. Von jetzt an lasse ich euch unregelmäßig daran teilhaben, wie ich mir das Warten auf das Bodenseecamp 2008 versüße. Anregungen, Kommentare, eure Beiträge sowie alles und jeder sind gern gesehen.
September 14, 2007 um 3:31 |
schee, so schee…
dank meiner eltern hab ich kein problem, was eine konstante bräune das ganze jahr über betrifft
grüße
preny
September 14, 2007 um 3:41 |
Neid!
Hehe, wie schön für Dich ^^